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Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz, der etwa 1 km vom Brandenburger Tor und dem Reichstag entfernt liegt, ist ein Platz mit supermodernen und gewagten Gebäuden und einer der meistbesuchten und frequentierten Orte Berlins. Der Potsdamer Platz ist nicht nur eine der Hauptattraktionen der Stadt, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Sie können einkaufen, essen gehen, spielen (es gibt ein Kasino) oder einfach einen Film sehen. Es gibt ein 3D-Kino, das normalerweise Filme vorführt.

Geschichte des Viertels

Der Platz trägt seinen Namen seit 1831. Er bezieht sich auf das Potsdamer Tor, das etwa zehn Jahre zuvor gebaut worden war und eines der Tore war, die damals zur Berliner Stadtmauer gehörten und den Zugang zur Stadt ermöglichten. Das Tor erhielt seinen Namen, weil es den Zugang zur Straße nach Potsdam, einer Stadt etwa 25 km südwestlich, ermöglichte.

Der Ausgangspunkt für die Entwicklung und das Wachstum der Stadt war der Bau des Potsdamer Bahnhofs im Jahr 1838, der Berlin mit der Stadt Potsdam und später mit anderen Städten verband. Im Jahr 1907 wurde eine U-Bahn-Station eröffnet und als Folge davon entwickelte sich der Stadtteil dramatisch. Es wurden Hotels, Restaurants, Theater, Kinos, Cafés und Geschäfte errichtet.

In den 1920er und 1930er Jahren war der Potsdamer Platz der Mittelpunkt des Berliner Alltags- und Nachtlebens. Damals war er das verkehrsreichste Transport- und Verkehrszentrum in Europa. Da der Verkehr sehr dicht war und Hunderte von Menschen, Autos, Kutschen, Fahrrädern und Straßenbahnen den Platz passierten, wurde am 20. Oktober 1924 die erste Ampel Berlins (und eine der ersten in Europa) auf dem Platz aufgestellt.

Es handelte sich um einen Turm, der in der Mitte der Allee errichtet wurde und drei verschiedenfarbige Lampen besaß, die horizontal und nicht wie heute vertikal angeordnet waren. Eine Nachbildung dieses Turms ist auf dem Potsdamer Platz in der Nähe der Kreuzung der Potsdamer Straße und der Stresemannstraße zu sehen.

Wie der Großteil des Zentrums von Berlin wurde auch der Potsdamer Platz während des Zweiten Weltkriegs schwer bombardiert und die Hälfte seiner Gebäude und Strukturen wurden zerstört. Als Berlin in Sektoren aufgeteilt wurde, wurde der Platz selbst schließlich Teil der Grenze zwischen dem amerikanischen, dem sowjetischen und dem britischen Sektor.

Als 1961 die Mauer gebaut wurde, wurde der Potsdamer Platz in zwei Hälften geteilt und Mitte der 1970er Jahre wurden alle noch vorhandenen Gebäude abgerissen, was den Platz in ein leeres und menschenleeres „Niemandsland“ verwandelte. Auf der Ostseite wurde er schwer von ostdeutschen Soldaten bewacht, um Fluchten zu verhindern.

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Mit dem Fall der Mauer wurde der Platz, der sich im Zentrum der Stadt befand, wieder interessant und zog verschiedene Investitionen an. So wurde ein neuer Stadtteil errichtet, der sein heutiges modernes Aussehen erhielt.

Am Potsdamer Platz befindet sich das Sony Center, ein Komplex mit Geschäften, Restaurants, Büros, anspruchsvollen Wohnungen und Kinos, darunter das IMAX. Am Potsdamer Platz finden Filmpremieren statt, bei denen große Hollywoodstars zu Gast sind.

Einige Unternehmen haben hier ihren Hauptsitz und ihre Büros errichtet. Und wie ich bereits erwähnt habe, befinden sich am Potsdamer Platz und in seiner Umgebung auch ein Kasino, zwei Einkaufszentren – Potsdamer Platz Arkaden und LP12 – Mall of Berlin, sowie verschiedene Luxushotels, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten.

Etwa 700 Meter vom Potsdamer Platz entfernt befindet sich außerdem ein langer Abschnitt der Mauer, in dem die Ausstellung „Topographie des Terrors“ zu sehen ist. Fragmente der Berliner Mauer finden sich auch in der Nähe eines der Eingänge des U-Bahnhofs Potsdamer Platz und des Hotels Ritz-Carlton.

Wenn Sie diese Mauerfragmente betrachten, werden Sie feststellen, dass ein Teil davon mit Kaugummi gefüllt ist. Interessant ist, dass ich einen Bericht gesehen habe, in dem von bestimmten Gewohnheiten die Rede war, die zu Traditionen werden und schließlich allein zu einer „Attraktion“ werden. Und als Beispiel wurden diese Mauerstücke mit Kaugummi genannt und ein weiteres Beispiel in Berlin war ein Pfosten, der vor einem Museum steht, wo die Leute nach dem Besuch die Museumstickets aufkleben.

Und in der Nähe des Sony Centers, in der Mitte der Potsdamer Straße, gibt es einen Walk of Fame, ähnlich wie in Hollywood, aber mit Sternen für deutsche Berühmtheiten.

Wie komme ich zur Potsdamer?

Adresse: Potsdamer Platz – Tiergarten, 10785 Berlin.
S-Bahn: Linien S1, S2 und S25, Station S+U Potsdamer Platz.
U-Bahn: Linie U2, Station S+U Potsdamer Platz.
Bus: Linien M41 und M48, Haltestelle S+U Potsdamer Platz.

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