Berlin Bunker
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Hitlers Bunker

Manche Menschen fragen sich bei einem Besuch in Berlin, was es mit Hitlers Bunker auf sich hat – ob es ihn noch gibt, wo er sich befindet und so weiter. Genau wie die Berliner Mauer ist er etwas, das auch heute noch eine große Faszination auf viele Menschen ausübt. Kein Wunder, denn hier verbrachte einer der schlimmsten Diktatoren in der Geschichte der Menschheit seine letzten Tage.

Der sogenannte Hitlerbunker war ein fünf Meter tiefer unterirdischer Bunker mit etwa 30 Räumen, die auf zwei Stockwerke verteilt waren: der Vorbunker im obersten Stockwerk und der Führerbunker eine Ebene tiefer, wo sich Hitlers Quartier befand.

Dieser unterirdische Bunker befand sich unter den Gebäuden und Gärten, die zur Reichskanzlei (Hitlers Büro und Wohnsitz) gehörten, und verfügte über Ausgänge zum Hauptgebäude und den Gärten.

In diesem Bunker erschoss sich Hitler am 30. April 1945. Eva Braun, die jahrelang Hitlers Lebensgefährtin war und die er am Vortag noch im Bunker geheiratet hatte, beging ebenfalls Selbstmord, indem sie eine Zyankalikapsel einnahm. Die Leichen der beiden Personen wurden im Garten nahe dem Ausgang des Bunkers verbrannt.

Mit ihnen begingen auch Joseph Goebbels (Propagandaminister) und seine Frau Selbstmord, die zuvor ihre sechs Kinder vergiftet hatten. Mit diesen Selbstmorden endete in Europa sozusagen der Zweite Weltkrieg, der mehr als 55 Millionen Menschenleben gekostet hatte.

Nach Kriegsende rissen die Sowjets die Ruinen der Reichskanzlei ab und sprengten nach einigen Versuchen den Bunker.

Heute sieht man nur noch einen Parkplatz und eine Informationstafel, die darauf hinweist, dass es sich um Hitlers Bunker handelt. Viele Jahre lang gab es jedoch keinen Hinweis darauf, dass sich auf dem Gelände Hitlers Bunker befunden hatte. Die deutschen Behörden befürchteten, dass der Ort zu einem Schrein, einer Kultstätte für Neonazis, werden könnte. Erst 2006 wurde dieses Schild an der Stätte aufgestellt.

Die Stätte befindet sich an der Ecke der Gertrud-Kolmar-Straße und In den Ministergärten. Diese Straßen befinden sich zwischen dem Potsdamer Platz und dem Brandenburger Tor und sind nur wenige Meter vom Holocaust-Mahnmal entfernt.

Wie Sie dorthin gelangen:
S-Bahn: Linien S1, S2 und S25, Station S+U Potsdamer Platz.
U-Bahn: Linie U2, Station S+U Potsdamer Platz.

Rekonstruktion des Bunkers

Auf dem Foto ist der Eingang des nachgebauten Bunkers zu sehen!

Im Berlin Story Bunker tauchen Sie in einem echten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in die bewegte Geschichte der Stadt ein. Die Tour durch den 6.500 Quadratmeter großen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg stellt einige der berüchtigtsten Ereignisse in der deutschen Geschichte nach, die zu Hitlers Selbstmord führten.

Das Museum ist eine herzzerreißende Erinnerung an einen Krieg, der 70 Millionen Menschenleben gekostet hat, und es ist natürlich einschüchternd. Die Ausstellung „Hitler, wie konnte das passieren“ ist ebenfalls Teil des Berlin Story Bunker Museums.

Der Besuch des Berlin Story Bunkers findet in einer Nachbildung des berüchtigten Führerbunkers statt, in dem Adolf Hitler seine letzten Tage verbrachte. Dieses preisgekrönte Museum ist so konzipiert, dass Sie in 30 verschiedenen Ausstellungen durch 800 Jahre Berliner Leben reisen können.

Die multimedialen Ausstellungen umfassen großformatige Fotografien, Kurzfilme, Skulpturen und andere Kunstinstallationen. Die Besucher folgen den lebendigen Erklärungen des Audioguides von der Zeit Friedrichs des Großen im 18.

Ein kostenloser Audioguide ist in englischer Sprache verfügbar, und die meisten Schilder sind in Englisch und Deutsch. Der Besuch des Berliner Bunkers endet mit einem Film.

Preis der Eintrittskarte: 12 €.

Nehmen Sie die S1, S2 oder S25 bis zur Station Anhalter, die nur drei Gehminuten vom Museum für die Geschichte Berlins entfernt ist.

Der U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park befindet sich ebenfalls in der Nähe.

Schöneberger Str. 23A, 10963 Berlin.

Berlin Story

https://g.page/BerlinStoryBunker

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